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Ein
wenig über mich
Was
wäre unsere Welt ohne die Meere. Und was wären die Meere ohne ihre
Geschöpfe.
Die
Entdeckung der Natur und das Ausleben von Kreativität begannen schon
früh einen wichtigen Platz in meinem Leben einzunehmen. Könnte ich
mich an meine Zeit in der Wiege erinnern – es gäbe bestimmt viel zu
erzählen. In diese Wiege gelangte ich übrigens
1961.
In
jüngeren Jahren wollte ich Tierforscher werden, oder auch Archäologe.
Berichte von Leuten wie Grzimek und Schliemann faszinierten mich,
Heyerdahls Geschichten wurden verschlungen. Selten verpasste ich eine
von Cousteau’s Sendungen an der Flimmerkiste. Romane von Jules Verne,
Jack London und anderen würzten den
Alltag.
Wie
so oft aber kam es anders und ich absolvierte hier in der Schweiz eine
vierjährige Lehre als Goldschmied. Nach einigen Jahren in der
Werkstatt erwachte meine Neugier mehr von der Welt zu sehen. Diese
Leidenschaft führte mich in mehreren ausgedehnten Reisen über
Australien, Neuseeland und den Inseln Ozeaniens schliesslich auch nach
Asien und insbesondere Indonesien wo mir angesichts der unermesslichen
Vielfalt der Unterwasserwelt das Schnorcheln allein bald einmal nicht
mehr genügte. Ich begann zu tauchen.
Auf
Bunaken, Sulawesi, produzierte ich meine ersten eigenen Blasen –
gelegentlich Gigantische in grosser Zahl wie bei jenem letzten
Tauchgang des Kurses als wir so unverhofft in den Nestbereich eines
Pärchens von Titan-Drückerfischen gerieten… Weiterbildung in Tulamben,
Bali, erlaubte es mir, auch in tieferen Regionen zu tauchen und einige
Jahre danach erlangte ich in Pulau Weh das Zertifikat zum Divemaster.
Ausser vielleicht dem tropischen Regenwald gibt es keinen Lebensraum
der dem eines gesunden Korallenriffs an Artenvielfalt und Reichtum
gleichkommt; dessen Wunder derart faszinieren und bezaubern, einem die
Vernetzung allen Lebens so eindrücklich vor Augen führen.
Diese
grosse Liebe zum Meer und seinen Bewohnern veranlasste mich zum
Schaffen meiner Schmuckstücke und ich versuche mein Bestes, diese
Freude in meine Kreationen einfliessen zu lassen. Es ist mein Wunsch,
die Kollektion nach und nach auszubauen. Schaut doch also ab und zu
wieder herein.
Zum
Schluss noch dies: Ganz bewusst möchte ich meine Schmuckstücke nicht
polieren – es würde zu sehr von ihrer Form und Eleganz ablenken, feine
Details beeinträchtigen.
Ein
grosses Dankeschön geht an all jene die mich mit Rat und Tat
unterstützen!
Seid
gut zum Leben und lasst es gut zu euch sein
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